Partnerschaft mit Chojnów
Chojnów - eine Stadt von 15 000 Einwohner, gelegen am Rande des Hochlandes von Chojnów und des südlichen Teils von dem Tal von Czarna Woda ist gut lokalisiert, was für die gute Entwicklung aller Investitionen, die eine gute Verbindung erfordern, günstig ist. Sie ist 5 km von der Autobahn A-4 entfernt und liegt an der Kreuzung des Landesweges Wroclaw-Zgorzelec, aber auch bei der Bahnstrecke Wroclaw-Zgorzelec, die jetzt modernisiert wird. Sie hat auch eine gute Bahnverbindung mit Legnica, Wroclaw, Zaga und Wegliniec.
Die Geschichte von Chojnów reicht bis zum 13. Jahrhundert. Die Stadt hat sich aus einer Handlungsansiedlung entwickelt, die vor dem Jahre 1288 entstanden (Haynow) und mit dem sogenannten "Hohen Weg" aus Luzyce nach Schlesien verbunden ist. Während des letzten Weltkrieges wurde die Stadt teilweise zerstört, einige Industrieanlagen (die Zucker- und Papierfabrik) wurden demontiert. Nach der Wiedergewinnung von Westländern und der Rückkehr nach dem Mutterland, nahm das zerstörte in 30% Chojnów die zugewanderten Polen auf.
In der Stadt ist die städtebauliche Struktur mit einem rechteckigen, sehr lang gestreckten Marktplatz aus dem Mittelalter erhalten geblieben. Aus der ehemaligen im 14. Jahrhundert erbauten und im Jahre 1813 durch französische Truppen zertörten Befestigung ist nur eine viereckige Weberbastei mit einer achteckigen Spitze erhalten geblieben.
Bei der Mündung des Marktplatzes steht die gotische Pfarrkirche zu den heiligen Peter und Paul aus der Wende vom 14. zum 15. Jahrhundert, mit einem riesigen Turm und dem Barockaltar. Jene Kirche nimmt einen Ehrenplatz unter den Sehenswürdigkeiten Niederschlesiens ein. In der unmittelbaren Nähe von der Kirche steht das Pfarrhaus aus dem Anfang des 16. Jahrhunderts, das gegenwärtig Sitz der Stadtbibliothek ist. Sehenswert ist auch das ehemalige Schloss der Liegnitzer Piasten aus dem 16. Jahrhundert, das trotz erheblicher Beschädigung im Jahre 1958 teilweise wiederaufgebaut wurde und in dem sich gegenwärtig das Regionalmuseum befindet. Von seiner Herrlichkeit zeugt das Portal mit den Büsten von dem herzoglichen Paar. Erhalten geblieben sind auch einige alte Wohnhäuser, unter anderem das Gebäude aus dem Jahre 1544 und der Spätbarock-Palast aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Im südlichen Teil des Marktplatzes ist das Schrammhaus mit einem interessanten, in Sandstein gemeißelten Portal zu sehen. Bemerkenswert ist auch die Architektur aus dem 19. Jahrhundert: Das neue Rathaus von Chojnów aus dem Jahre 1870, gegenwärtig Sitz des Stadtamtes, die Synagoge aus dem Jahre 1893 an der Malachow-skiego-Straße oder die neoromantische katholische Kirche, die letztendlich im Jahre 1911 von dem Berliner Architekt Hossfeld errichtet wurde. Außerdem befindet sich in der Kirche auch der von Hugo Bürger errichtete Altar.

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